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Das Umweltministerium der Tschechischen Republik über die Umwelt im Jahr 2016



Das Umweltministerium der Tschechischen Republik gibt alljährlich im Dezember einen Bericht über den Zustand unserer Umwelt im Vorjahr heraus. Der Bericht für das Jahr 2016 sagt kurz gefasst, dass sich der Zustand der Umwelt in der Tschechischen Republik zwischenjährlich nicht markant geändert hat und dies auch trotz einer sich erhöhender Belastung durch eine wachsende Wirtschaft und bei steigendem Lebensstandard der Einwohner.

 

Der Bericht über die Umwelt der Tschechischen Republik umfasst alle Komponenten der Umwelt: Luft, Wasserwirtschaft, Natur und Landschaft, Wälder, Bodenwirtschaft, Industrie und Energiewesen, Verkehr, Materialverbrauch und Abfallwirtschaft.

 

Im Jahr 2016 hat sich der Zustand der Umwelt in der Tschechischen Republik im Vergleich mit 2015 nicht markant geändert. Trotz steigender Belastung durch eine wachsende Wirtschaft und bei sich erhöhendem Lebensstandard stagnierte die Luftqualität (gleich wie im Jahr 2015), vergrößerten sich Wald- und Grasflächen für die Speicherung des Wassers in der Landschaft, wurde mehr die umweltfreundlichere Eisenbahn genutzt, in die Flüsse gelangte weniger Phosphor, wurden weniger Abfälle produziert. Die Klimaänderung schreitet aber fort (die durchschnittliche Jahrestemperatur von 8,7°C war um 1,2°C höher als das Normal für den Zeitraum 1961 - 1990). Einfluss auf die positive Entwicklung hat auch die Erfüllung der internationalen und nationalen legislativen und strategischen Ziele.

 

Hinsichtlich der Luftqualität wurden 2016 wiederholt die Immissionsgrenzen für Partikel PM10 und PM2,5, krebserregendes Benzo(a)pyren und des bodennahen Ozons vor allem im Mährisch-schlesischen Bezirk und im Bezirk Ústí überschritten. In Prag und Brünn wurden die Jahresimmissionsgrenzen für NO2 an 4 verkehrsbelasteten Lokalitäten überschritten. Die Immissionsgrenzen für SO2, NO, Benzol, Nickel, Kadmium und Blei wurde in keiner überwachten Lokalität überschritten. Zwischenjährlich sanken die Emissionen von SO2 und NOx (vor allem wegen der strengeren Emissionsgrenzen an großen Industriequellen), stagnierten die Emissionen VOC, TZL und CO, stiegen die Emissionen CO2 und NH3. Bei Schwermetallen sanken die Nickel- und Bleiemissionen aus dem Straßenverkehr, dem öffentlichen Energiewesen und der Wärmeproduktion.

 

Wie geht es im Jahr 2018 weiter? Im Jahr 2018 verstärkt das Umweltministerium der Tschechischen Republik seine Fürsorge um die Qualität unserer Luft, des Wassers und der Landschaft. Bei der Luft könnten bei der Verbesserung der Qualität die s.g. Kesselzuschüsse helfend sein, weil das Heizen in den Haushalten (lokale Heizstellen) wichtigster Luftverschmutzer ist, der sich 2015 an der Emission der Partikel PM10 mit 36,4% und des krebserregenden Benzo(a)pyrens sogar mit 97,3% beteiligte (die Angaben für 2016 werden im Bericht für das Jahr 2017 zur Verfügung stehen).

 

Den kompletten Bericht über die Umwelt der Tschechischen Republik im Jahr 2016 finden Sie hier.


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